Der erste Ganztägige vom 24. Januar 2018

Dieser Ganztägige knüpfte an vergangene Zeiten an. Ja, in früheren Jahren war der Mittwochnachmittag oft schön und trocken. Dieses Bild hat sich aber in letzter Zeit etwas getrübt. Nicht so am 24. dieses Jahres. Es war ein prächtiger Tag mit detaillierter Aussicht bis zu den Vogesen und vor allem mit einer wärmenden Sonne, die uns ahnen liess, wie es im Frühling aussehen könnte. Von diesem Januar wird man sicher noch lange reden können, wird er doch mit grosser Wahrscheinlichkeit in den Annalen der Meteorologie einen würdigen Platz einnehmen.

Morgens ging es mit dem 10er in Richtung Theater. Dort stieg man um und begab sich in den 6er bis nach Riehen. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Wandergruppe aus 18 Teilnehmern. Von Riehen nach Bettingen bestiegen wir den Bus, der uns direkt vor das „Café Wendelin“, bzw. zum Kaffee + Gipfeli brachte.


 

Während die beiden Spender tief in ihr Portemonnaie griffen, blieb dem anderen Teil nichts anderes übrig als sich bei Uschi und Fredy Meier herzlich für die Einladung zu bedanken. So um 10 Uhr war Aufbruch. Ueli hatte den etwas längeren aber treppenfreien Aufstieg gewählt.

Niemand hatte etwas dagegen.


Durch Wald und über Felder sind wir nach etwa einer Stunde bei der Busstation St. Chrischona angekommen, wo uns Renato bereits mit dem Apéro erwartete. Mit ihm hochgefahren, sind auch Marcel und Willy Lutz. Auch hier noch ganz herzlichen Dank an die beiden Spendern für den Apéro: Renato und Fredy Egli. Hier oben wurde es dank Passanten möglich, endlich ein Gruppenbild von uns allen zusammen mit Rolf, unserem Fotografen, zu schiessen.

Der Weg bis zu unserem Mittagsziel, dem  „Rührberger Hof“ war eben und führte uns durch den Wald bis zum Dorfeingang. Das Restaurant wurde total renoviert und wir wurden in einen sehr schönen Saal geführt, wo uns ein ausgezeichnetes Mittagessen serviert wurde: zuerst eine Bouillon als Appetizer und als Hauptgericht Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti und Spätzle.

Auch der Blauburgunder aus der Gegend war sehr bekömmlich und der Klare der auf Bestellung folgte, war auch nicht zu verachten! Vor Aufbruch bedankte sich Werner in gewohnter Manier bei den Spendern und bei Renato für den Chauffeur-Dienst.

 

 


Nach dem Mittagessen am langen Tisch brachen wir auf und aus zwei Gruppen wurden bald deren drei. Klar: Renato fuhr mit Marcel und Willy, denen sich auch Pieder anschloss, mit dem Auto zurück. Etwas später in Inzlingen erfolgte eine weitere Trennung: die eine Gruppe wollte zur Landesgrenze wandern, um bereits dort den Bus nach Riehen besteigen zu können. Die andere Gruppe zog es vor, den Wanderweg bis nach Riehen  unter die Füsse zu nehmen. Es kam dann auf dieser Strecke zu einer kurzen Zusatzschlaufe im Sinne von Stägeli ab und Stägeli uf (das ist in diesem Fall die richtige Reihenfolge), die wir Heini zu verdanken hatten. Nicht halb so schlimm: wir haben es alle sehr gut überstanden. Angekommen in Riehen – Haltestation Fondation – waren wir alle froh, dies immerhin nach einer Nonstop-Wanderzeit von 2 Stunden, unserem Hinterteil etwas Ruhe und Komfort zu gewähren. Rolfs Schrittmesser zeigte mehr als 16000 Einheiten an. Um 17 Uhr sind wir in Therwil angekommen und einige von uns machten noch einen kurzen Abstecher bei „Maria“, um den ärgsten Durst zu löschen.

Es war ein ganz schöner Tag und ich glaube sagen zu können: es mangelte an gar nichts. Ueli du kannst so weitermachen!

Willy Lützelschwab