Die zweite Ganztageswanderung des Jahres 2018 nach Zunzgen

 

Am offiziellen Frühlingsbeginn, dem 21. März (Tag- und Nachtgleichheit), hat diese Wanderung stattgefunden. Es war ziemlich kalt an diesem Morgen und die Bise unterstützte das Kälteempfinden noch zusätzlich. Wir starteten also bei ca. null Grad, aber die Sonne gesellte sich schon bald zu uns (wie sollte es auch anders sein, wenn die TVeT-Gruppe einen Ganztägigen plant). Aber nun der Reihe nach: der Weg via Tram und Bahn führte uns schon bald ins obere Baselbiet nach Sissach. Dort im Café Bistro Cheesmeyer wurden wir von unserem Neumitglied Karl Gubelmann zum traditionellen Kaffee + Gipfeli eingeladen.



Vielen Dank, Karl. Dein Einstand ist gelungen. Hier noch einige Worte zum Bistro Cheesmeyer. Gebaut als Warenhaus wurde es zu Beginn des 20. Jh. und steht heute unter Denkmalschutz. Eigentlich ist das Bistro auch eine Art Begegnungsstätte. Natürlich kann dort auch gegessen und gefeiert werden. Inkorporiert in diesem Haus befinden sich u.a. auch eine Bibliothek mit alten, gelesenen Büchern, die günstig zum Verkauf angeboten werden, sowie ein Blumengeschäft.

 

Nach diesem ersten Halt fuhren wir weiter nach Rümlingen.


Dort begann unsere angenehme Wanderung in der Sonne und praktisch ohne Steigungen.


Der Weg führte uns via Sommerau und Diepflingen zur Bierkellerhütte der Bürgergemeinde Sissach, wo wir alle draussen den Apéro genossen.


 

Die dafür benötigten Ingredienzien wurden in diverse Rucksäcke verteilt und mitgeschleppt. Auch hier vielen Dank für das Schleppen. Unser Mittagsziel war Zunzgen. Dort traf die aktive Wandergruppe bestehend aus 15 Teilnehmern auf weitere 3 Kameraden (Christoph, Marcel und Pieder), die sich mit dem OeV nach Zunzgen begeben hatten.


Im gut besetzten Landgasthof Hard wurden wir alle zum Mittagessen erwartet…und was für ein Mittagessen! Es bestand aus einer Bouillon, einem recht grossen Salatteller und danach aus 2 Riesenstück Braten, Kartoffelgratin vom Besten sowie Rüebli. Einige hatten gar Mühe ihren Teller zu leeren. Beim Dessert herrschte Einigkeit: keiner bestellte etwas. Dies lag einfach nicht mehr drin.

 

Vor dem Kaffee bedankte sich Werner bei den Sponsoren, sowie bei den beiden Wanderleitern Heini und Rolf, die auch den Apéro bei der Hütte gespendet hatten. Sie haben in Abwesenheit von Ueli diesen Tag zur Zufriedenheit aller organisiert. Auch an  dieser Stelle herzlichen Dank.

 

Die Rückreise nach Therwil gestaltete sich etwas individueller. Einige bestiegen den Bus bereits in Zunzgen, andere wanderten noch bis Sissach und die grösste Gruppe begab sich zum Bahnhof Itingen. Auf dem Weg dorthin konnten wir das elegante Schloss Ebenrain, erbaut im 18. Jh. von aussen betrachten. Wie so üblich sind - in Therwil angekommen - noch einige von uns bei „Maria“ gelandet, um mit einem kleineren Bier diesen schönen Tag in die Verlängerung zu ziehen.

Willy Lützelschwab