Die letzte Ganztageswanderung des Jahres 2018 –

am 21. November

 

Man sagt, der November sei der Monat, bei dem man etwas nachdenklicher werde.

Vielleicht liegt es am Bewusstsein, dass die lichtarmen Tage zunehmen und die Temperaturen langsam und kontinuierlich fallen. Von all dem war allerdings an diesem 21. November, der trocken und nicht allzu kalt ausfiel, nicht viel zu spüren. Alle Mitwirkenden zeigten sich aufgestellt und bei bester Laune.

 

Die Turn(er)veteranen von Therwil hatten ihren letzten „Ganztägigen“ vom Jahr. Auch unser Wanderleiter Rolf zeigte sich von der gnädigsten Seite, indem er uns erst auf 09.00 Uhr aufmarschieren liess. Als Nächstes wurden wir gleich gebeten, zu Fuss ins benachbarte Oberwil zu wandern.  Also keine Schonzeit im Bus oder Tram mit Blick auf Zeitung wie das sonst üblich ist. Nach einer guten halben Stunde trafen wir im Café Ambiente ein, wo wir uns das traditionelle Kaffee+Gipfeli zu Gemüte führen durften, das wiederum die Kasse übernommen hatte. Dort gesellte sich Karl zur Gruppe.

 

Der Weg über die „Oberwiler Hochalpen“ (um Rolfs Bezeichnung zu wiederholen) führte uns über die Sonnseite des Dorfes bis zum „Güggelchrüz“, wo eine kleinere Pause eingelegt wurde. Da lagen wir nur unweit der „Passhöhe“.


Der Weg führte uns in Richtung Neuwiller und teilweise über französischen Boden. Wieder zurück auf Schweizer Terrain wurde der Apéro ausgepackt, den einige Mitwanderer in ihren Rucksäcken mitgeführt hatten. Der „Weisse“ wurde von Karl gespendet. Auch an dieser Stelle herzlichen Dank.


Mit neuer Energie trafen wir kurz vor halb eins im alten und sehr gepflegten Dorfteil von Allschwil ein, unweit vom Restaurant Elsässerhof,  wo wir zum Mittagessen erwartet worden waren.

 


Hier lief alles gut: speditiver Service, feine Suppe (nicht zu dünn + nicht zu dick), Salat, bestens und das Geschnetzelte mit Nudeln sehr gut, etwas viel). Zudem sassen wir in einem separaten Saal, ganz für uns allein. Es war auch gut so, denn eine weitere Person hätte mit grosser Wahrscheinlichkeit kaum mehr Platz an einem der Tische gefunden. In der Tat war es etwas eng, aber wir sind alle davon gekommen und dafür haben wir gut gegessen. Hier im Elsässerhof hatten sich Albi Keller (Chauffeur), Christoph Müller und Marcel Dobusch bereits eingefunden als das Gros der Truppe einmarschierte. Danke Albi für den Taxidienst. Wie immer richtete Werner noch einige Worte des Dankes an alle, die sich aktiv um das gute Gelingen dieses Tages bemüht hatten.

 

Hier trennten sich Fredy Meier und Uschi. Sie hatten es vorgezogen in der Beiz zu verweilen und von dort direkt mit dem Bus zur „Maria“ zu fahren, was sie dann auch taten. Die „Läufigen“ setzten ihre Wanderung bis zum Bachgraben fort, wie vorgesehen, was auch dem Verdauungsapparat zugute kam.  Da wir schon relativ früh in der Therwiler Heimat eintrafen, wurde gleich beschlossen, „Maria“ einen Besuch abzustatten.

Willy Lützelschwab