DER HOCK BEI ANNERÖS UND EUGEN RENZ VOM 16. DEZEMBER 2015

 

Wenn ich mich richtig erinnere, ist das bereits der dritte Hock, den wir bei Annerös und Uschi verbringen durften. Und wieder ist in unserem Lebensbuch bald eine Seite zu Ende gelesen, bald wenden wir die aktuelle Seite und schon in wenigen Tagen beginnt ein neues Kapitel mit der Nummer 2016. Auch dann werden wir die Seiten wieder wenden und so geht es weiter und weiter, hoffentlich noch lange. Über das fast vergangene Kapitel 2015 will ich hier nichts anbringen, Das überlasse ich unserm Obmann, der anlässlich der nächsten GV das ganze Jahr in Revue passieren wird.

 

Die 15 „Mannen“, die sich wie immer um 12.55 Uhr bei der Tramstation versammelt hatten, sind pünktlich mit Ueli an der Spitze zu einer einfachen Wanderung gestartet in der grossen Ebene westlich von unserem Dorf. Schliesslich mussten wir uns die Zeit vertreiben, denn zum Highlight des Tages fehlten uns noch ziemlich genau 2 Stunden.  Am Ende haben wir es nicht so lange ausgehalten und sind an der Spechtstrasse 27 doch noch leicht früher eingetroffen. Natürlich wurden wir dort erwartet und wie immer aufs Wärmste empfangen. In der Garage war es angenehm warm, die Tische waren bereitgestellt und liebevoll dekoriert. An Nüssli, Mandarinen und Schöggeli fehlte es sicher nicht.  Hans Schärli ist von zu Hause etwas später direkt zu uns gestossen und zusammen mit den beiden Gastgebern und Heini zählte man 19 Anwesende, die im uns vertrauten Ort Platz genommen hatten. Zum Essen gab es zwei Sorten Würstchen und wunderbares Bauernbrot. Beim Flüssigen stellte die „Petite Arvine“ aus dem Wallis eine Première dar und beim roten Sizilianer mit dem Kennzeichen „Andante“ wurde in der Musiksprache sanft darauf hingewiesen, dass man sich den Primitivo gemächlich zum Gaumen führen sollte. Was wir auch taten, denn bis es Nacht wurde verging noch viel Zeit. Bis dahin war die Begegnung ziemlich ruhig verlaufen. Eigentlich erstaunlich, wenn man Uschi kennt. Aber dann passierte es doch: zum Kaffee schenkten uns die Gastgeber aus einer schön etikettierten Flasche einen Zwetschgengeist. Freude kam auf, und als wir ihn uns zu Gemüte führen wollten, entpuppte sich der Schnaps als… wässrige Lösung. Wir mussten allerdings nicht lange warten, da kam der Hochprozentige auf den Tisch, abgefüllt in …einer Mineralwasserflasche! Typisch Uschi oder etwa nicht!

 

Werner teilte uns noch ein paar wichtige Daten mit, bedankte sich bei Annerös und Uschi, sowie bei Heini, der das ganze mitorganisiert hatte. Festgestellt wurde auch, dass doch einige der „habitués“ diesmal dem Anlass ferngeblieben sind. Die Gründe sind verschiedener Natur, aber leider werden wir alle immer etwas älter und weniger rüstig. Das mag einer der Gründe für die Absenzen sein. Alles in allem war auch der dritte Anlass ein lustiges, fröhliches und gemütliches Zusammentreffen. Er bildete den Schlusspunkt der besonderen Anlässe im 2015, aber auch im nächsten Jahr wird es damit nicht allzu knapp ausfallen. 

Willy Lützelschwab