DAS GIPFELTREFFEN VOM 26. OKTOBER 2016

 

Wie Ihr sieht, war es wieder einmal an der Zeit, einen Teil des Mittwoch-Nachmittags im Clubhaus des FC Reinach zu verbringen. Wir waren ca. 20 Leute. Dorthin hatte uns Werner zu einem Fototreff über seine Reise am Amazonas eingeladen. In der Tat eine sehr eindrucksvolle Reise, die in Iquitos (Peru) ihren Anfang genommen hatte, dort wo die beiden peruanischen Flüsse Ucayali und Mariñon zusammenfliessen. Das Verrückte dabei ist, dass Iquitos lediglich auf etwas mehr als 100  Metern über dem Meeresspiegel liegt, die Distanz aber ab Iquitos bis zum Atlantischen Ozean bei 3700 Km. liegen dürfte.  Man kann sich kaum vorstellen, dass da noch eine Strömung besteht. Deshalb ist es auch nicht wunderlich,  dass die Häuser der einheimischen Bevölkerung alle auf hochliegenden  Pfählen gebaut sind, weil das Wasserniveau während der Regenzeit beträchtlich ansteigen kann.


Es ist erstaunlich, wie viele zum Teil für  noch gut erhaltene Paläste gebaut wurden, die alle aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. stammen, der Zeit der Hochkonjunktur des Kautschuks. Manaus, ist das grosse Beispiel für diese Periode des Wohlstandes, wo sogar eine Oper errichtet wurde, in der noch heute regelmässig Aufführungen stattfinden. Manaus ist mit seinen ca. 2 Mio. Einwohner noch immer der Hauptort dieses Amazonasgebietes. Die Reise ging noch weiter bis zur Mündung des Stromes in den Ozean bei Belem.

 

Die unglaublich schöne Pflanzen- und Tierwelt ist sehr beeindruckend; hervorstechend auch die Vielfalt der Vögel mit ihren eindrücklichen Farben. Man gewann den Eindruck, dass sie sich gar nicht so ungern porträtieren lassen. Die unendlichen Mäander des Amazonas‘ mit seinen Nebenflüssen sind auch etwas Einmaliges und vor allem von oben betrachtet bekommt man den Eindruck einer ursprünglichen, flachen und unerschöpflichen Welt, die sich einfach ins Unendliche hinzieht. Wir wissen natürlich inzwischen, dass dem nicht so ist. Leider. Positiv  ist der Eindruck, dass die an den Flussufern wohnenden Einheimischen ziemlich frei und einigermassen zufrieden leben können. An Hunger leidet dort niemand. Für genügend Proteine ist mit den vielen Fischen allemal gesorgt.

 

Im Anschluss an die Amazonas-Reise zeigte uns Rolf eine umfassende Serie von Schnappschüssen, die während all der Anlässe von 2016 durchgeführt wurden, eine Fotoschau mit in die Jahre gekommenen Superstars! Vielen Dank, Rolf.

 

Zum Titel „Gipfeltreffen“: Ihr habt es sicher alle erraten. Es hat nichts mit Politik zu tun, sondern nur damit, dass wir wieder einmal die herrlichen Nussgipfel zum Zvieri geniessen konnten, die uns zum wiederholten Mal von Werner offeriert worden waren. Vielen Dank auch an dieser Stelle. Werner, wir freuen uns übrigens bereits heute schon auf die Bilder der Australien-Reise.

 

Willy Lützelschwab