Grillparty im Schützenhaus am 8. Juli 2016

Bei kaum einem Anlass bringt der TVeT mehr Mitglieder zusammen als bei der sommerlichen Grillparty. Wieder einmal hatten wir praktisch „full house“.

 

Der andere Anlass, bei dem wir – die Mitglieder – uns fast auf den Füssen herumtrampen ist die GV, die im Januar stattfindet. Während die GV – wetterbedingt – drinnen stattfindet, wird die Grillparty vorwiegend draussen abgehalten. Vom Interesse her gesehen, sowie aufgrund der starken Beteiligung könnte man die Grillparty also durchaus als eine sogenannte Sommer-GV betrachten.

Weit gefehlt! Die Jasser und die Kegler würden einen solchen Vergleich sicher vehement ablehnen. Ganz einfach, weil sie mit ihrer „Sportart“ bei der Sommerparty nicht zum Zuge kommen. Und die Fans der Sommerparty wären mit dem Vergleich auch nicht zufrieden, denn Grilladen und sorgfältig präparierte Salate, sowie hausgemachte Desserts gibt es bekanntlich an der GV vom Januar nicht.

Wetterkapriolen kamen in diesem Jahr nicht vor. Der 8. Juli war ein angenehmer Sommertag und der leichte Westwind, welcher uns begleitete, sorgte für rasches Abtrocknen eventueller Schweissperlen.

Beim Ablauf der Sommerparty gab es keine Überraschungen. Alles verlief planmässig und der fruchtige Féchy, der zum Apéritif serviert worden war, erfreute sich eines grossen Absatzes. Wie immer nach dem Apéro, der draussen stattgefunden hatte, richtete zur Begrüssung unser Obmann einige Worte an die Anwesenden. Leider hatte er 3 Todesfälle zu melden, nämlich Franz Gutzwiller sen. Er verstarb schon im Dezember 2015 im Alter von 83 Jahren, Walter Gutzwiller. Er verstarb im Januar 2016 im Alter von 82 Jahren, sowie Jacques Wagner. Er verstarb vor wenigen Wochen im Alter von 71 Jahren. Im Gedenken an die Verstorbenen erhoben sich alle Anwesenden. Ausserdem begrüsste Werner die Neumitglieder oder solche, die zum ersten Mal an der Grillparty teilgenommen hatten, sowie Seppi Meier als Gründungsmitglied des TVeT. Am Grill standen Fredy Egli und Thony Feehan, die bei den Bratwürsten und Klöpfern für die optimale Bräunung zuständig waren.

So kurz vor 20 Uhr war es dann soweit: alle wurden zu den Tischen gebeten.

Bei diesem traditionellen Anlass hat man sich immer sehr viel zu erzählen. Das ist ganz natürlich, kommen doch einige Mitglieder zusammen, die gesundheitlich nicht mehr topfit sind, die es aber gerade noch schaffen, sich bis zum Schützenhaus zu bewegen oder solche die dorthin chauffiert werden. Das ist schön so und sollte auch so bleiben. 

Was würde passieren, wenn die Frauen unserer Vorstandsmänner und sonstiger Mitglieder nicht bereit wären, dem Anlass ihren Stempel aufzudrücken? Böse gesprochen, sind sie die „Back-Office- Damen“. Dies enthält nichts Entwürdigendes. Nein. Ganz im Gegenteil: sie decken die Tische, präparieren die Salate, sorgen permanent für sauberes Geschirr, bringen zum Anlass die herrlichsten Desserts – selbstverständlich hausgemachte, sorgen für Kaffee, usw. usw. Barbara, Bea, Herta und Marianne hatten in diesem Jahr die Küchenarbeit unter sich aufgeteilt. Sie erhielten von Werner einen Blumenstrauss für ihren grossen Einsatz. Die Vorstandsmitglieder, auch sie waren nicht ganz untätig, bekamen von Werner eine Flasche Wein. Auch bei Thony bedankte sich Werner und auch er erhielt eine Flasche Wein.

Zum Abschluss gab es wie immer Kaffee, Desserts und diverse Schnäpse.

Langsam verliessen die ersten Gäste das Schützenhaus und so bis gegen 23 Uhr leerte sich der Raum.

Nach den üblichen Reinigungsarbeiten konnte das Haus bald geschlossen werden. Wieder einmal ist ein schöner, gemütlicher Abend zu Ende gegangen. Ein Abend, bei welchem der Kameradschaftsgeist das Geschehen in allen Bereichen dominierte.

Willy Lützelschwab