DER HOCK BEI ANNERÖS UND EUGEN RENZ VOM 30. NOVEMBER 2016

 

Es war ein prächtiger Tag. Keine Wolke, tiefblauer Himmel und viel Sonne bei relativ tiefen Temperaturen. 16 „Mannen“, hatten sich beim Stelldichein am Bahnhof versammelt, alle wie immer bestens gelaunt. Wie üblich vertraten wir uns die Füsse auf der grossen weiten Ebene westlich von Therwil. Wir wanderten kreuz und quer durch die Landschaft bei wärmender Sonne, denn allzu früh wollten wir unsere Gastgeber nicht überraschen.

 

Pünktlich um 14.30 standen wir vor dem Eingang an der Spechtstrasse 27, wo die Garage zu einer gemütlichen Beiz umfunktioniert worden war. Annerös und Eugen begrüssten alle Teilnehmer herzlich und so begann der zweite Teil dieses gemütlichen Nachmittags.



An Nüssli und Mandarinen fehlt es nicht und bei den Getränken konnte man -  hier mit aufsteigendem Alkoholgehalt aufgeführt – zwischen Mineralwasser, Bier, Weiss- und Rotwein wählen. Die Weine stammten aus Spanien, besser gesagt aus der Separatisten-Hochburg Katalonien. Sie schmeckten beide ausgezeichnet, besonders der rote. 


Brot und Würstchen, die uns später serviert wurden, behagten uns sehr. Nach der Mahlzeit wurde noch Kaffee (+) an die Tische geführt, sowie Güetzli, die aus der Küche unserer Hausherrin stammen. Und die schmeckten sehr fein. Wir wurden also so richtig verwöhnt und je mehr die Bäuche sich füllten, desto höher wurde der Lärmpegel. Aber das gehört dazu und gleichzeitig ist es der beste Beweis für ein in jeder Beziehung gelungenes Zusammenkommen.

 


Bei den Wanderern freute es uns, dass sich Alex nach längerer Zeit wieder zu uns gesellen konnte. Einige der Veteranen, denen das Gehen etwas Mühe bereitet, sind auf eigene Faust zur „Beiz“ gekommen. Das waren Fritz, Robi und Hugo Stauffer, der von Heiny abgeholt wurde. Auch auf direktem Weg – jedoch ohne Gehprobleme -  haben Fredy Egli und Renato den Weg an die Spechtstrasse gefunden.  Zusammen mit unseren Gastgebern versammelten sich 24 Teilnehmer in der Garage.


Wie immer brach doch noch der Schalk bei Eugen durch und dies geschah als er Ueli, unserem Wanderleiter, ein Päckchen mit ein paar süssen Mohrenköpfen und einer Hundeleine überreichte. Die Leine soll Ueli offenbar dazu dienen, seine Truppe besser in den Griff zu bekommen. Typisch Uschi! 

 

Werner bedankte sich wie gewohnt bei Annerös und Uschi, sowie bei Heiny, der den Anlass zusammen mit unseren Gastgebern organisiert hatte. Leider sind heuer auch einige Veteranen dem Anlass fern geblieben, sei es aus Krankheitsgründen oder Gründen anderer Natur. Vermisst wurde sicher Kurt, der vor kurzem verstorben ist und stets an diesem Anlass dabei gewesen war.

 

Der Hock bei Annerös und Uschi markiert für die Therwiler Veteranengruppe den Schlusspunkt der „Festivitäten“ in diesem Jahr. Aber, wie man weiss, wird es im nächsten Jahr kaum an schönen Anlässen fehlen und wir freuen uns schon heute alle darauf.

Willi Lützelschwab