Tageswanderung, genannt „Pfäffiger“ vom 20. Juli 2016

Es war heiss an diesem Mittwoch, sogar sehr heiss. Vielleicht ein Hitzerekordtag für die Veteranen. An diesem Tag wusste man: Schirm, Pullover, Windjacke, all diese Beilagen konnte man getrost zu Hause liegenlassen. Der Himmel schien in seinem tiefsten Blau und war den ganzen Tag wolkenlos. Umsomehr waren Ersatzleibchen, Sonnenschutzfaktoren und Wasser gefragte Utensilien. Vielleicht muss hier noch die geringe Zahl der Wanderer erwähnt werden. Im Gegensatz zur Witterung, hatten wir es hier eher mit einem Minusrekord zu tun. Im Ganzen waren wir 12 „Mannen“ plus Fredy Egli; er konnte sich erst zum Mittag frei machen und erreichte die Waldhütte auf eigene Faust. Diese relativ tiefe Beteiligung konnte übrigens auch 2015 festgestellt werden. Ferien, Hitze, aber leider auch Krankheiten sind wohl der Grund für das Ausbleiben.

Der Tag begann wie immer in den letzten Jahren: der Bus führte uns zuerst nach Dornach, die SBB nach Laufen und dort bestiegen wieder den Bus, der uns mit Umwegen nach Blauen-Dorf hinaufbrachte. Oben im Restaurant Kreuz angekommen (die „Blaue Rebe ist bekanntlich nicht mehr im Betrieb) wurden wir gleich zum Auftakt von Manuel zu Kaffee und Gipfeli eingeladen.

 

Hier noch einmal herzlichen Dank. Danach führte die Wanderung über offenes Gebiet. Der Aufstieg war eher bescheiden, aber die glühende Sonne brachte uns ganz ordentlich ins Schwitzen.

Bald erreichten wir den wohltuenden Wald. Nach etwa 2 Stunden (ab Blauen) kamen wir zur Feuerstelle. Das entspringende Räuchlein vernahmen wir schon von weitem. Sogleich wurden wir von Christoph und Hanspeter mit kühlem Mineralwasser, Bier und Apérogebäck begrüsst. Wein, an diesem heissen Tag war weniger gefragt.

 

Nach dieser Stärkung sorgten wir uns um das mitgebrachte Fleisch, das in Kürze die entsprechende geniessbare Farbe angenommen hatte. Dazu wurde Brot und Salat serviert, das die beiden Organisatoren mitgebracht hatten. Zum Kaffee, der ebenfalls von Christoph und seinem Kollegen bereitgestellt wurde, machten noch Läckerli und Schoggi-Cake die Runde. Mündlich wurde den „Aktiven“ an Ort und Stelle vom Schreibenden gedankt. Sie erhalten in den nächsten Tagen je eine Flasche Wein als Dank für ihren Einsatz.

Das gemütliche Zusammensein zog sich hin bis uns Ueli das Zeichen zum Abmarsch um ca. 15 Uhr gab. Der Rest des Weges war leicht, es ging bergab und die Temperatur an der Bushaltestelle in Pfeffingen betrug gute 34°. Ganz pfiffig war der Entscheid von Roger und Renato: sie wanderten weiter bis zur Tramhaltestelle in Aesch. An dieser Stelle sei nochmals allen gedankt, die zum guten Gelingen dieses Traditionsanlasses beigetragen hatten und ganz besonders den beiden Organisatoren Christoph und Hanspeter. 

Ein schöner Tag ging langsam zu Ende, den einige noch im „Bahnhöfli“ bei kühlem Bier verlängerten. Möge eine Wiederholung im nächsten Jahr stattfinden!

 

Willy Lützelschwab