DIE 5. GANZTAGESWANDERUNG VOM 27. SEPTEMBER 2017

 

Heuer sind wir eher spät dran mit unserer September-Wanderung. Vom Herbst war noch nicht allzu viel zu spüren. Wir wanderten in milder Luft und die ab Mittag scheinende Sonne machte sich nicht nur durch ihr Licht, sondern auch durch ihre Wärme bemerkbar. Bei der Natur selbst hingegen konnte man den Herbstbeginn kaum übersehen. Dort hat stellenweise eine Metamorphose eingesetzt, welche die grüne Farbe der Blätter in gelbe, manchmal sogar in rötliche Töne verwandelt. Die „wandernden Wanderer“ versammelten sich wie gewohnt an diesem Mittwoch – diesmal allerdings als Folge des kranken Tramschienennetzes in Basel – recht früh um 07.20 Uhr (immerhin 8 Minuten vor offiziellem Sonnenaufgang!). Es ging dann über periphere Wege mit Bus und Tram  nach Augst, wo wir im Restaurant Salmeck zum traditionellen Kaffee + Gipfeli erwartet wurden.

Der diesmalige Spender war Roger. Ganz herzlichen Dank auch an dieser Stelle.


Wir konnten es recht gemütlich angehen, als wir gegen 09.45 zum Start ansetzten.

Beim Kraftwerk Augst-Wyhlen überquerten wir den Rhein. Die Wanderung auf deutschem Boden war ausschliesslich flach und führte uns durch schöne Quartiere bis zum Waldrand, wo wir eine längere Pause eingelegt hatten.


Dies nicht etwa, weil wir alle schon müde gewesen wären, sondern um etwas Zeit verstreichen zu lassen. Etwas früher als erwartet, sind wir  dann im Landgasthof Auerhahn in Wyhlen eingetroffen, wo wir zum Mittagessen angemeldet waren. Dort hatten bereits Marcel und Roland Platz genommen. Beide sind mit dem Auto zu uns gefahren und auch hier sei Roland herzlich gedankt, dass er Marcel das Zusammentreffen mit der Gruppe ermöglichen konnte.

Man führte uns in einen kleineren Saal, wo wir ganz unter uns verweilen und das herrliche deutsche Bier geniessen konnten. Sie meinten es gut mit uns im Auerhahn, sogar sehr gut. Wir erhielten zuerst einen recht üppigen Salatteller

und danach servierten sie uns ein Cordon bleu von gigantischem Ausmass mit Pommes oder/und Nüdeli.

Alles in bester Qualität und zu einem sagenhaften Preis.


Nachspeisen waren nicht mehr gefragt, dafür aber Kaffee und bei einigen ein Schnäpschen zur Verdauung.

Werner bedankte sich bei Ueli für seine Organisation des heutigen Tages, bei Roland für das Fahren und bei Roger für das Znüni. Pieder, der mit uns gewandert war, beschloss sich Roland für die Heimfahrt anzuschliessen. Damit reduzierte sich der wandernde Teil auf 15 Veteranen.

 

Ganz ad hock kam der Vorschlag, mit dem Bus nach Rührberg zu fahren und von dort nach Bettingen zu wandern. Mit einem Kleinbus fuhren wir demzufolge hoch nach Rührberg und zwar gratis und franko, weil der Chauffeur keine Billette aushändigen konnte; seine Maschine streikte ganz einfach! Ein schönes Gefühl einmal schwarzfahren zu dürfen! Von Rührberg bis St. Chrischona blieben wir alle zusammen. Dort formierten sich wieder zwei Gruppen. Die einen fuhren mit dem OeV weiter, die andern setzten den Marsch wie vorgesehen bis Bettingen fort. Beim Café Wendelin wartete Ueli auf das Kommen der Wandergruppe.

 

Der Weg bis Therwil war etwas heavy. Wir befanden uns in den rush hours und waren während einer guten ¾ Stunde in einem Bus eingepfercht, fast wie Sardinen in einer Büchse. Aber auch das hatte ein Ende und als wir in Therwil ankamen, stand uns nichts mehr im Wege, auf dem Dorfplatz die gute Luft einzuatmen und bei „Maria“ irgendetwas Flüssiges zu bestellen, um diesem schönen Tag ein würdiges Ende zu bereiten.              

 

Willy Lützelschwab