NEUJAHRSGRILL IM WALD

10. Januar 2018

 

Die Sturm- und Drangzeiten sind für die meisten von uns Teilnehmenden am Neujahrsgrill mit ziemlicher Sicherheit vorbei.  Nicht so bei der Natur, denn die bot zu Beginn dieses Monates einiges an schlimmen Überraschungen Der Sturm, der sich am 3. Januartag entwickelt hatte, mutierte gleich zum heftigsten dieses neuen Jahrhunderts, verwüstete viele Wälder und Anlagen und drang sogar in Häuser ein, wo er Löcher in die Dächer schoss.  Es war auch nicht ganz selbstverständlich, dass wir den Neujahrsgrill am folgenden Mittwoch durchführen würden; aber das Leimental ist gottlob nicht so arg in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass unser Anlass wie immer gefahrlos stattfinden konnte.

 

Die Tische und Bänke waren anfangs fast trocken, wurden aber für kurze Zeit wieder etwas feucht, weil wieder einige Tropfen vom Himmel fielen. Renato machte zum ersten Mal in der Organisation mit, da uns Hugo Schaffner im letzten Jahr für immer verlassen hatte. Ganz besonders hat uns gefreut, dass Hugo Stauffer mit seinen bald 91 Jahren dabei sein konnte. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit. Ach Marcel liegt viel an diesem Anlass und wenn er auch nicht mehr so weit gehen kann, so gibt es immer einen Taxidienst. Renato hat die beiden Hugo und Marcel geholt und wieder nach Hause gebracht. Vielen Dank. Auch einen herzlichen Dank an dieser Stelle an Uschi, der sofort in die Bresche gesprungen ist, und uns mit super trockenem Holz versorgen konnte.


Last but not least erhielten wir auch noch Besuch von Christoph. Er ist den Weg ganz allein – gemütlich wie er sagte -  hochgekommen. Er hat gesundheitlich kein besonders tolles Jahr hinter sich gelassen und wir wünschen ihm bessere Aussichten für 2018.

 

Wie immer entwickelte sich ein gemütliches Beisammensein. Man hatte sich viel zu erzählen.

Dass man  trotz Kissen von Fredy Egli, Zeitungen und sonstiges Isoliermaterial auf feuchter Unterlage  sitzen musste, schadete der Fröhlichkeit in keiner Weise. Das Feuer brannte wunderbar und so dauerte es nicht lange bis auch Fleisch und Würste das erwünschte Design bekamen.


Wie immer wurde Wein und Bier getrunken. Auch diverse Schnäpse


fehlten nicht (hervorragend war Marcels Calvados), Kaffee  und verschieden Desserts sind mitgebracht worden, die das Fest noch abrundeten.

 

Vor der Auflösung richtete unser Obmann noch einige Worte des Dankes an die Organisatoren, an die Helfer und gab seiner Freude Ausdruck, dass auch ältere Semester den Weg in den Wald gefunden haben, wie beispielsweise  Hugo und Marcel.

 

Der nächste Neujahrsgrill im Wald ist bereits gesichert.

11.01.2018